--- And then... There was Silence... ---

>>-Gedanken-->

 

Gesellschaftliche Voraussetzungen

Unsere Gesellschaft bietet nicht gerade die besten Voraussetzungen, um Liebe erlernen zu können. Die Erziehung von Kindern spielt sich weitestgehend in einer Vermittlung dessen ab, was man darf und was nicht. In der Schullaufbahn wird viel an rationalem Wissen vermittelt, wir lernen das Einmaleins, Lesen, Schreiben, wir lernen abstraktes Denken und Interpretationen. Wir lernen auch soziale Regeln im Umgang miteinander, aber Gefühl, vor allem auch Phantasie werden unterdrückt, weil sie nicht regelkonform sind. Im Berufsleben zählt die fachliche Leistung, jeder will sich profilieren, besser sein als der andere. Im gesellschaftlichen Leben spiegelt sich auch eine Hierarchisierung und Individualisierung wider. "Kleider machen Leute", "Wer hat, der hat" - nur zwei kleine Sprüche aus einer unendlich grossen Menge von Miniphilosophien, die in unser alle Köpfe sind.

Ich möchte mal ein paar Beispiele für Einstellungen geben, die uns durch unser Umfeld vermittelt werden und die die meisten von uns tief in ihrem eigenen Unbewussten eingeschweist haben.

Haben: Geld, Karriere, ein grosses Auto, ein grosses Haus, teurer Schmuck, teure Kleidung - Statussymbole, durch die sich derjenige, der sie hat, als besserer Mensch fühlt. Derjenige, der sie nicht hat, giert mit grossem Neid danach.

Individualismus: Wer sich schon nicht durch materielle Güter von anderen abheben kann, setzt auf die Strategie, sich wenigstens charakterlich von anderen abzuheben. Sich abzuheben ... sich abtrennen ... sich separieren ...

Zeit: Es gibt Menschen, für die es beinahe ein Statussymbol ist, keine Zeit zu haben. Es gibt viele, die aus anderen vorgeschobenen Gründen keine Zeit haben. Es gibt wichtigere Dinge, als sich mit anderen Menschen zu beschäftigen.

Werbung: Ein Instrument, um immer wieder scheinbar Besseres vorzustellen, wobei es letzten Endes nur ums Verkaufen geht.

Aus all diesen Umständen heraus ergibt sich letzten Endes das Gefühl von Einsamkeit. Manche spüren diese Einsamkeit zwar nicht, weil sie sich permanent auf geschickteste Weise von sich selbst ablenken. Doch auch sie kann es irgendwann erwischen, wenn sie z.B. mal in ein seelisches oder materielles Tief geraten und all ihre sogenannten Freunde sich urplötzlich in Luft auflösen.

Wir haben nie wirklich gelernt, was Liebe ist.


Verletzungen in der Familie:

Oft, habe ich es beobachtet: Verletzungen in Familien von Freunden, Bekannten. Auch bei mir selbst. Manchmal echt traurig, mitzubekommen, wie es in manchen Familien zugeht. Wie die Axt im Walde, werden mit Worten umhergeworfen u. verletzt. Oft klagen die Eltern über das Verhalten, die Art ihrer Kinder. Doch selbst sind doch die Elternteile daran schuld. Ich weiß nicht, aber ich denke, dass viele vergessen haben, auf ihre Kinder zu achten, sie zu lieben, einfach für sie da zu sein, Stärke u. Halt zu geben. Das kommt heute leider nur noch selten vor. Stattdessen, werden Kinder, egal, welchen Alters, mit Ignoration bestraft, wenn sie etwas falsch gemacht haben, oder sich nicht korrekt verhalten haben. Es gibt auch Eltern, die mit sich und dem Leben selbst unzufrieden sind, frustriert sind, u. dies im Familienleben auslassen, schön austeilen, am Ende es ihnen aber nix bringt, außer weiteren Stress, u. Ärger. Dann gibt es die Eltern, die fast ausschliesslich nur mit ihren Dingen beschäftigt sind, ihre eigenen Interessen verfolgen. Die Kinder bleiben außen vor. Da brauch man auch gar keine Kinder in die Welt setzen, wenn man Egoist ist. Dann kenne ich noch welche, die ihren Kids schön mit Geld versorgen, anstatt mit Liebe, Zuwendung. Die finanzielle Versorgung ist gedeckt, aber die Liebe bleibt auf der Strecke, u. sie merken es nicht einmal.

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